Was Sie über Marihuana wissen sollten
Was ist Marihuana? Erfahren Sie alles über Wirkung, medizinische Anwendungen und Unterschiede zu Cannabis und CBD.

(Hinweis: Original-Slug mit Umlaut „über". ASCII-Slug + 301-Redirect verwenden.)
Marihuana, Weed, Gras, Ganja – viele Namen, ein Thema: die getrockneten Blüten der weiblichen Hanfpflanze.
Was ist Marihuana eigentlich?
Marihuana bezeichnet ausschließlich die Blüten und blütennahen Blätter der weiblichen Hanfpflanze (Cannabis). Es handelt sich um den Teil der Pflanze mit dem höchsten Gehalt an THC. Die Pflanze selbst heißt Cannabis, die getrockneten Blüten Marihuana. Haschisch ist gepresstes Harz aus diesen Blüten.
Wirkung von Marihuana
Die Wirkung ist individuell, hängt von Sorte, Dosis und mentalem Zustand ab: Euphorie, Entspannung, gesteigerte Wahrnehmung. Mögliche Nebenwirkungen: Angst, Paranoia, Kreislaufprobleme. Seltener: psychische Abhängigkeit oder Psychosen (v. a. bei hohen THC-Werten). THC beeinflusst das zentrale Nervensystem, vor allem über Dopamin und Serotonin.
Marihuana & Medizin
Trotz Rauschpotenzial wird THC auch medizinisch eingesetzt, z. B. bei chronischen Schmerzen, Appetitlosigkeit (HIV/Krebs), Spastiken bei MS, Übelkeit nach Chemotherapie. Seit 2017 ist medizinisches Cannabis in Deutschland auf Rezept erhältlich.
Rechtliche Lage, Sucht & Anbau
Besitz, Anbau & Handel mit THC-haltigem Cannabis ist grundsätzlich illegal; Ausnahme: medizinische Nutzung mit Rezept. Physische Abhängigkeit ist selten, psychische möglich (besonders bei täglichem Konsum); Alkohol & Nikotin gelten als süchtiger. Traditionelle Anbaugebiete: Nepal, Indien, Jamaika, Kolumbien, Afrika; seit den 70ern auch USA, Niederlande, Schweiz. Indoor-Growing gewinnt an Bedeutung.
Fazit
Marihuana ist eine vielfältige Pflanze mit medizinischem Potenzial, aber auch Risiken. Wer konsumiert, sollte sich über Wirkung, Risiken und Gesetzeslage im Klaren sein. (Hinweis: Artikel dient der Aufklärung, nicht der Konsumempfehlung.)
---
